Adventsgeschichtenkalender

Lebensfreude Akademie  

Lebensfreude und glücklich Sein

sind die vorrangigen Dinge im Leben die wirklich zählen!

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Wir wünschen Euch eine schöne und besinnliche  Adventszeit mit ganz vielen Glücksmomenten und viel Freude und Erkenntnisse beim Lebensfreude Adventskalender 

Heidi Keber und Michael Mönks







24. Dezember 2011, Heiligabend

Die Zeit der Besinnung, Freude, Herzlichkeit, der Wertschätzung und Liebe.

Das heutige Türchen beinhaltet eine wunderbare und bewegende Geschichte die das Herz berührt. Mehr möchte ich hier auch gar nicht verraten.

Nimm Dir ein paar Minuten für diese Geschichte und lass sie auf dich wirken.

Wir wünschen Dir und Deiner Familie von Herzen ein wundervolles, besinnliches und freudvolles Weihnachtsfest.

Heidi und Michael





Nichts… (eine herzzerreißende Weihnachtsgeschichte)

Es ging bereits wieder mit riesigen Schritten auf Weihnachten zu. Schon wieder war der zweite Advent vorbei und Noah hatte noch immer kein Geschenk für seine Pflegeeltern.

Der quirlige kleine Kerl war gerade mal 9 Jahre alt und trug sein Haar fast Schulter lang. Es lugte unter seiner braunbeigen Bommelmütze hervor und ließ ihn richtig kess ausschauen. Sein wattierter Anorak in weinroter Farbe zeigte jedoch deutlich, daß hier kaum Geld vorhanden war, neuere oder modernere Kleidung anzuschaffen.

Noah lebte seit fast fünf Jahren in einer Pflegefamilie, nachdem seine Eltern bei einem Bahnunglück ums Leben gekommen waren. Zunächst wurde er mit seiner ein Jahr jüngeren Schwester Lena in einem Kinderheim aufgenommen, aber schon bald meldeten sich Interessenten, ein kinderloses Ehepaar, die solchen armen kleinen Existenzen ein neues zu Hause geben wollten. Leider konnte an sie nur eines der Geschwister vermittelt werden, aber auch Lena fand bald darauf eine Pflegefamilie, in die sie einziehen konnte. Nicht einmal fünf Straßen wohnten sie auseinander, so daß sie sich sogar des Öfteren besuchen konnten.

Noah´s Pflegeeltern lebten in sehr bescheidenen Verhältnissen. Zwar besaßen sie ein eigenes kleines Häuschen mit einem Garten, wo der Pflegepapa liebevoll für den Familienzuwachs ein Spielparadies errichtet hatte, und auch hier gab es keine großartigen Urlaubsreisen oder allgemein angesagten Markenkonsum.

Dies war dem Jungen aber auch nicht so wichtig. Er mochte seine neuen Eltern auf Anhieb, ja, hatte sie sogar richtig lieb gewonnen und packte selbst im Haushalt mit an, wo er nur konnte. Vieles hatte er von seinem Ziehpapa Alex angenommen, der handwerklich sehr geschickt war und vieles an Reparaturen in ihrem kleinen Heim selbst bewerkstelligen konnte. Stiefmama Elke war einfach nur lieb und ein Hausmütterchen, wie es im Buche steht. Und backen konnte sie, ...hmmm, ihr Apfelkuchen war der beste, den Noah jemals gegessen hatte. Oft hatte er ihr bei der Zubereitung geholfen und konnte ihn sogar schon fast selbst nachbacken.

Er fühlte sich rundum wohl, bis, ja bis Alex vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitt und seitdem nicht mehr arbeiten konnte. Er konnte kaum noch laufen und selbst das sprechen fiel ihm schwer.

Noah war nicht entgangen, dass dadurch auch das Geld immer knapper wurde. Es reichte kaum noch, um das eine oder andere Teil nebenher zu ermöglichen, was nicht auf dem alltäglichen Einkaufszettel stand. Er beschloss daher, sein Taschengeld zu sparen um für seine geliebten Eltern ein kleines Geschenk zu Weihnachten kaufen zu können. Doch so sehr er sich auch anstrengte, viel blieb nie übrig am Monatsende. Schließlich hatte er selbst doch auch seine kleineren Bedürfnisse. Ab und zu hatte er sich mal einen Kaugummi gekauft oder für seine Schwester ein Haargummi erworben, die diese über alles liebte.

Vor einigen Wochen hatte er sogar an der Tankstelle nachgefragt, ob er helfen könne, Autos zu reinigen oder Regale einzuräumen. Er bekam jedoch immer nur schmunzelnd zur Antwort: „Warte, bis Du noch ein paar Jahre älter bist. Du darfst noch nicht arbeiten.“
Also zerplatzten alle seine Hoffnungen wieder und er machte sich langsam ernsthaft Gedanken, womit er denn wenigstens seinen Eltern zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten konnte. Es würde ihm schon noch was einfallen, da war er sicher.

Er öffnete seine Spardose, zählte das angesammelte Geld, es waren genau 6,25 €, und machte sich auf in die Stadt. Noah durchstöberte im Kaufhaus sämtliche Abteilungen, fand aber nichts, was ihm als angemessenes Geschenk für seine Eltern gefallen hätte, oder es war einfach zu teuer.

Zunächst beobachtete er das bunte Treiben und die vielen Menschen, die ihre Einkäufe zum Schluss dann auch noch bei den vorhandenen Einpackservices verpacken ließen. Hübsch sahen die kleineren oder auch größeren Päckchen aus. Ja, so etwa hatte er sich auch ein Geschenk für seine Eltern vorgestellt.
So ein hübsches Kästchen mit einer bunten Schleife sollte es ein. Darin konnte er doch für beide etwas einpacken lassen. Aber, was sollte er da hineinlegen?

Traurig und mit gesenktem Kopf verließ er das Kaufhaus wieder und als er sich abends schlafen legte, war er noch überwältigt von dem Gedanken an ein so hübsch eingepacktes buntes Kästchen. Da kam ihm ein Gedanke.

Er hatte gelernt, dass arm sein nichts Schlimmes ist. Der innere Wert würde zählen, der gute Wille und der positive Gedanke. Nur ehrlich sollte er sein.

Also kramte er in seinem Schrank nach einem hübschen Blatt Papier, setzte sich an seinen Schreibtisch, und schrieb in seiner schönsten Schrift die Worte darauf:

„Liebe Mama, lieber Papa, Ihr seid immer so nett zu mir gewesen und ich hätte mich gerne mit einem schönen Geschenk für Eure Liebe bedankt, aber leider habe ich „nichts“. Ich will aber auch von Euch „nichts“ haben, weil ich auch nur so bei Euch glücklich bin. Für mich ist es wichtig, dass wir uns alle gegenseitig ganz doll lieb haben. Und ich habe Euch ganz doll lieb! Euer Noah“.

Er faltete das Blatt sorgfältig zu einem Rechteck zusammen und schrieb auf die Außenseite in Großbuchstaben „NICHTS“.

Mit diesem Blatt begab er sich am anderen Nachmittag dann wieder ins Kaufhaus und suchte sich in der Abteilung, in der es die schönen bunten Schachteln gab, ein sehr schönes Exemplar aus und stapfte damit zum Einpackservice.

Geduldig wartete er in der langen Schlange darauf, dass er an die Reihe kam. Hinter ihm standen etwa noch sechs Personen, die ebenso wie er ihre Geschenke verpacken lassen wollten und eine zweite Verpackerin konnte gleichfalls auf eine lange Warteschlange hinblicken. Selbst am dritten oder vierten Verpackungsstandort ging es nicht schneller.

Endlich war es so weit. Aufgeregt schaukelte er von einem Bein auf das andere. Er legte die Schachtel auf den Tresen und fragte die freundliche Dame:
„Können Sie mir die Schachtel in schönes buntes Papier einpacken und mit einer Schleife umbinden?“

„Ja sicher, das kann ich“, sagte die freundliche Dame. „Aber was soll ich denn da hineinlegen? Wenn nichts drin ist, ist es doch kein Geschenk?“
„Oh ja“, meinte Noah und errötete ein wenig, weil ihm das recht peinlich war. Er kramte in seinem Anorak nach dem Zettel, den er vorbereitet hatte.

„Hier bitte, würden Sie den bitte einpacken?“

„Ja gerne, mein Junge, aber darauf steht ja „NICHTS“.

„Ja“, sagte Noah“, ich habe ja leider auch nichts für meine Eltern. Mein Papa ist krank geworden und meine Mama kann auch nicht arbeiten. Ich bin noch zu jung und so kann ich ihnen nur einen kleinen Brief schreiben, in dem steht, dass ich sie ganz doll lieb habe.“

Die freundliche Packerin schluckte und wischte sich unauffällig eine Träne aus ihrem Gesicht.

Eine ältere Dame, die hinter Noah wartete, hatte das Gespräch verfolgt und griff spontan nach einem silbernen Schutzengel, die man als Schlüsselanhänger verwenden kann, und die in Massen an einem runden Ständer auf dem Tresen hingen.

Sie sprach den Jungen an und fragte ihn: „Schau mal, glaubst Du, Deine Mama würde sich hierüber ein wenig freuen? Das ist ein Schutzengel und wird sie auf all ihren Wegen begleiten.“

Verwundert blickte Noah in die warmen Augen der älteren Dame. „Ja sicher,“ rief er und sein Gesicht hellte sich auf. „Garantiert würde sie sich freuen. Aber das kann ich doch gar nicht annehmen.“

„Doch, Du kannst. Wenn ich es Dir doch anbiete…“

„Danke, danke, danke!“ Noah war fassungslos.

Dann stupste ihn jemand auf die Schulter und fragte: „Und Dein Papa, meinst Du, er würde sich über dieses kleine Lederarmband freuen? Es ist zwar nicht viel, aber ich würde es Dir gerne überlassen. So etwas ist im Moment total „in“ und wird ihm sicher gefallen.“

Der junge Mann, der dem Jungen das Lederarmband reichte war ein äußerlich total cooler Typ und hielt Noah das Armband entgegen. Nun konnte auch Noah die Tränen nicht mehr verbergen.

„Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll! Jetzt muss ich ja meinen Brief neu schreiben, weil ja jetzt nicht mehr „NICHTS“ in dem Kästchen ist, und für meine Schwester kann ich nun auch noch ein paar Haargummis kaufen, so viel Geld habe ich noch, und dann bin ich auch schon fertig……….!“

Er wollte gar nicht mehr aufhören zu plappern und sich zu freuen, als eine junge Frau mit ihrer etwa 10-jährigen Tochter dem Jungen auch noch ein Päckchen bunter Haargummis in die offene Schachtel legte.

Niemand in den langen Warteschlangen hatte rumgemosert, weil es so lange gedauert hatte, bis sie selbst an der Reihe waren. Jeder schien zufrieden und sehr
gerührt zu sein, den kleinen Kerl mit seiner bunten Schachtel so glücklich zu sehen.

„Darf ich sie jetzt zu machen?“ fragte die Packerin und Noah rief lauthals: „Jaaaa!!! Gerne!“

Er drehte sich nochmals zu allen Wartenden um und bölckte mehrfach: „Danke, und Euch allen ein frohes Weihnachtsfest!“

Noah konnte nun kaum erwarten, bis Heiligabend kam. Alex hatte mit Noahs Mutter ein kleines Weihnachtsbäumchen hübsch zurecht geschmückt, dass sie auf ihrem kleinen Grundstück hinter dem Haus vor einigen Jahren gepflanzt hatten. Das Wohnzimmer war feierlich bescheiden hergerichtet worden. Alles war sehr gemütlich. Sogar einige Geschenke lagen unter dem Baum. Stolz holte Noah seine Schachtel und stellte sie ebenfalls dazu.

Nachdem sie zu Abend gegessen hatten, sollte es nun Bescherung geben. Noahs Augen leuchteten und seine Wangen glühten vor Aufregung.

Zuerst übergab er seine Schachtel in die Hände der Mutter und umarmte zuerst sie und dann seinen Vater liebevoll.

„Das ist für Euch, ich hoffe, Ihr freut Euch ein wenig. Ich habe Euch gleich noch gaaanz viel zu erzählen….“

Die Pflegeeltern öffneten das Päckchen und holten die netten kleinen Utensilien, die dort verpackt waren heraus. Als letztes lasen sie den Brief, der bei ihrem Sohn schon fast in Vergessenheit geraten war. Hemmungslos ließen auch sie nun ihren Tränen freien Lauf und umarmten ihren dankbaren kleinen großen Noah, bis der sich fast von ihnen befreien musste, um überhaupt noch Luft zu bekommen.

„Die Haargummis sind allerdings für Lena“, konnte er noch so eben sagen, und, “von wem sind den die anderen Päckchen?”

„Stell Dir vor, Noah, es kam ein Bote vom Kaufhaus und hat dies alles hier für uns abgegeben. Wir sollen aber alles erst heute öffnen. Und dann war da noch eine Frau von der Gemeinde, die hat auch noch einige Pakete hier gelassen. Wir sind sprachlos. Wollen wir sie mal alle öffnen?“

Sie begannen die beschilderten Kartons und in buntes Weihnachtspapier eingepackten Überraschungen zu öffnen und trauten ihren Augen kaum. Das Kaufhaus hatte unter anderem einen Geschenkgutschein über einen Warenwert von 500 € beigelegt und in den anderen Paketen befanden sich Bekleidungsstücke für die Eltern, den Jungen und sogar für seine Schwester.

Es sollte aber noch schöner kommen. Da war noch ein Umschlag von der Caritas. Hierin befand sich ein Umschulungsangebot einer Behindertenwerkstatt für Alex. Er hätte hier die Möglichkeit, eine Arbeit auszuführen, die seiner jetzigen körperlichen Verfassung entsprach. Es war alles wie – wie …im Märchen, in einem Weihnachtsmärchen!

Es klingelte an der Türe. Wer konnte das denn nun noch sein, um diese Uhrzeit? Noah öffnete die Türe und vor ihm stand seine Schwester mit ihrer Pflegefamilie, die gekommen waren, um ein frohes Fest zu wünschen. Sie fielen sich alle gegenseitig in die Arme und trockneten sich gegenseitig manche Freudenträne, als auch sie die Geschehnisse erfuhren.

Die freundliche Dame aus dem Kaufhaus, die mit dem Schutzengel, arbeitete bei der Caritas und war dem Jungen bis vor die Haustüre gefolgt, der nette coole Typ mit dem Lederarmband war ebenfalls Sozialarbeiter und kümmerte sich um bedürftige Familien, und die nette junge Frau mit dem Mädchen, das mit Noahs Schwester befreundet war, hatte der Mutter die traurigen Familienverhältnisse erklärt. Den Rest hatte die nette Packerin vom Verpackungsservice im Kaufhaus angeleiert.

Sie alle gemeinsam hatten der Familie ein wunderschönes Weihnachtsfest beschert, das sie wohl alle nie mehr im Leben vergessen würden.

Es wurde in der Tat ein wunderbares Fest. Das Fest aus „NICHTS“

Autorin Christiane Rühmann


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23. Dezember 2011

Dieser kleine Film zeigt auf, um was es bei den Weihnachtsfeiertagen wirklich geht.

Wir wünschen Dir viel Freude beim anschauen,

Heidi und Michael 


 


22. Dezember 2011

Ich wünsche Dir...
Ein Tipp: Mach doch aus dem "Ich wünsche Dir.." ein 
"Ich wünsche mir.."


Ich wünsche Dir die Augen
um die kleinen Dinge des Alltags wahrzunehmen
und ins rechte Licht zu rücken.

Ich wünsche Dir Ohren,
die die Schwingungen und Untertöne im Gespräch
mit anderen aufnehmen.

Ich wünsche Dir Hände,
die zupacken und nicht lange überlegen,
ob sie helfen und gut sein sollen.

Ich wünsche Dir zur rechten Zeit das richtige Wort.

Ich wünsche Dir ein liebendes Herz,
von dem Du Dich auch in Zukunft leiten läßt
und mit dem Du genießen kannst.

Ich wünsche Dir ein Lachen,
das Dir gut tut
und mit dem Du andere ansteckst.

Ich wünsche Dir Zuversicht und Gelassenheit,
um die unveränderlichen Dinge des Lebens
zu nehmen, wie sie sind.

Ich wünsche Dir genügend Erholung
und ausreichend Schlaf,
und eine Arbeit, die Dir Freude bereitet

Ich wünsche Dir
Menschen, die Dich mögen.
Menschen, die dich auffangen und Dir Mut machen,
Menschen, die Dich motivieren und anregen.


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21. Dezember 2011

Ich habe (keine) Zeit!! ?

Die Tiere hielten Versammlung und beklagten sich über die Menschen, die ihnen immer Dinge wegnahmen. "Sie nehmen meine Milch", sagte die Kuh. "Sie nehmen meine Eier", sagte die Henne. "Sie nehmen mein Fleisch als Schinken", sagte das Schwein. "Sie jagen mich wegen meines Öls", sagte der Wal. Schließlich sprach die Schnecke: "Ich habe etwas, das sie mir sicher wegnehmen würden, wenn sie könnten. Etwas, das sie mehr begehren als alles andere. Ich habe Zeit."

Menschen reden davon, dass Ihnen die Zeit davon rennt. Warum ist das so häufig der Fall? Weil sie damit beschäftigt sind sich in ihren Gedanken entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit aufzuhalten, anstatt ihren Fokus auf den jetzigen Moment zu richten.

Wenn Du dich mehr auf die gegenwärtige Arbeit und auf den Moment und nicht auf den möglichen Misserfolg oder erhofften Erfolg konzentrierst, wird auch Zeit keine Rolle mehr spielen und der Druck löst sich von selbst auf.
Wenn du das, was du gerade spürst, bewusst selber in dem Moment erschaffst - kreierst, bist du vollkommen im jetzigen Moment, du bist der Moment.


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20. Dezember 2011

Dich zu lieben...

Das nächste Mal, wenn ich den Impuls spüre, unwirsch oder grob mit Dir zu reden, werde ich es hinunterschlucken und still sein. Dich zu lieben gibt mir nicht das Recht, grob mit Dir zu sei. Das gilt für uns beide.

Wenn ich einmal nicht großzügig und Dir keine Stütze sein kann, werde ich wenigstens versuchen, Dir nicht im Wege zu stehen. Dich zu lieben, heißt Dich wachsen sehen zu wollen.

Ich werde Dir meine Probleme nicht aufladen Du hast selbst genug davon und kannst nicht auch noch meine brauchen. Meine Liebe soll Dir das Leben erleichtern und nicht verkomplizieren.

Ich muß nicht immer Recht haben. Ich kann akzeptieren, dass Du genauso oft recht hast wie ich. Liebe heißt, miteinander teilen. Wenn ich immer schon im voraus weiß, dass ich recht habe, kann ich nie von Deinem Wissen profitieren.

Ich muß nicht immer alles bestimmen. Liebe ist ein Wechselspiel. Manchmal muß ich nachgeben. Ein andermal muß ich die Dinge in die Hand nehmen.

Ich brache nicht perfekt zu sein – und Du auch nicht. Liebe ist ein Loblied an unser Menschsein, nicht an unsere Perfektion.

Ich will Dich nicht ändern wollen. Wenn ich Dich in meinem Leben haben möchte, dann ist es am besten für uns beide, wenn ich Dich so nehme, wie Du bist. Schließlich bedeutet lieben, voranzuschreiten und miteinander zu wachsen.

Ich brauche niemanden zu beschuldigen. Als erwachsener Mensch, der seine Entscheidungen aufgrund von persönlichen Erfahrungen trifft, trägt niemand außer mir die Schuld an meinen falschen Entscheidungen.

Liebe legt die Verantwortung in die Hände, in die sie gehört.

Ich habe meine Erwartungshaltung aufgegeben. Sich etwas zu wünschen ist eine Sache; etwas zu erwarten ist eine andere. Das eine bringt Hoffnung, das andere kann Leid bescheren.

Liebe ist frei von Erwartungen.

Aus tiefer Liebe lasse ich Dich ziehen, wo immer Du auch hingehst.

Geh mit Gott!

von Leo Buscaglia

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19. Dezember 2011

Zwei Freunde

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste.

Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht. Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen." ...

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"
Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."

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18. Dezember 2011 - 4ter Advent

Die Geschichte von den Schmunzelsteinchen
In einem verwunschenem Dörflein lebten vor langer langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschen.
Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich. So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und – die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.
In der Nähe der frohen, kleinen Menschen lebte aber ein finsterer Geselle: Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, die Freundlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte aber auch den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht. Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Kobold und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er auch fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: “Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast du bald selbst keine mehr.“ Das stimmte zwar nicht, denn wenn ich etwas gebe, bekomme ich auch wieder etwas zurück. So war es auch immer mit den Schmunzelsteinchen. Aber mit den Worten des Kobolds war die Saat ausgestreut und sie ging auf.
Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten. Bald ging jeder seiner Wege ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes. Missmut-Verschlossenheit-Freudlosigkeit- das waren nun die Merkmale eines einst so fröhlichen, liebenswerten Völkchens. Sie schauten nicht nach rechts und nach links. „Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan“, das war ihre neue Lebensphilosophie.
Aber irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit den Schmunzelsteinchen. Ein alter „Narr“ hatte sie von seinem Vater, dieser wieder von seinem Vater...und er erzählte „das Märchen von den guten Vorfahren“ seinem Enkel. Nachdenklich machte dieser sich ans Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellte, und formte kleine, lachende Tongesichter. In den nächsten Tagen verschenkte er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er belächelt und als netter, harmloser Spinner abgetan. Aber einigen gefiel die Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in ihrer Tasche berührten.
Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch die Fröhlichkeit und die Liebe zurückschenkten. 

Einen schönen 4ten Advent wünschen wir Dir


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17. Dezember 2011

3 Wünsche
Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an, und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an - und das Kind schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken, und die Tränen traten ihm in die Augen. "Warum weinst du denn?" fragte das Jesuskind. "Weil ich dir nichts mitgebracht habe", sagte der Junge. "Ich will aber gerne etwas von dir haben", entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. "Ich will dir alles schenken, was ich habe", stammelte er . "Drei Sachen möchte ich von dir haben", sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort: "Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch ..."? – „Nein", entgegnete das Jesuskind, "das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz."
Da erschrak der Kleine. "Jesus", stotterte er ganz verlegen... und flüsterte: "Da hat doch der Lehrer 'ungenügend‘ darunter geschrieben". "Eben deshalb will ich ihn haben", antwortete das Jesuskind. "Aber, warum denn?" fragte der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, wo 'ungenügend' darunter steht. Versprichst du mir das"?. "Sehr gern" , antwortete der Junge. "Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir", sagte das Jesuskind..., "deinen Milchbecher". "Aber den habe ich doch heute zerbrochen", entgegnete der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?" "Das ist schwer", sagte der Junge. "Hilfst du mir dabei?" "Aber nun mein dritter Wunsch", sagte das Jesuskind.
"Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist". Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: "Ich, ich, ich ...", brachte er unter Schluchzen mühsam heraus... "ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen." "Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen", sagte das Jesuskind. "Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. "Willst du dir das schenken lassen?" Und der Junge schaute, hörte und staunte .... .


Vergebung ist ein wichtiger Teil eines selbstbestimmten Lebens

Ein erster Schritt dazu, ist das anzunehmen was gerade ist, anstatt es abzulehnen und Widerstand dagegen zu haben oder es zu verleugnen.
Nimm es einfach an, und sei interessiert.
Wie fühlt es sich genau an?
Sei neugierig dabei, erforsche das Gefühl, als wenn du es zum ersten mal spüren würdest, mit Interesse und Neugierde.
Nimm wahr wo es genau ist, wo du es genau wahrnimmst.
( Nimmst du es zum Beispiel nur im Kopf war, oder im Bauch, oder....., und wieweit dehnt es sich dort aus, sei neugierig und interessiert dabei, wie jemand der dieses gefühl mt Interesse zum ersten mal wahrnimmt, "ah interessant", "aha so fühlt sich das an")

Der nächste, 2te Schritt ist es dann deine Bewertungen, Urteile, zu bemerken und dich selbst und gegebenfalls eine andere Person anzunehmen so wie du, oder sie gerade ist. Bemerke das es nur eine Bewertung, Beurteilung ist, mit der du dich von dir oder anderen trennst.
Erkenne das das, was du so ablehnst, so stark bewertest, nur etwas ist was du nicht sein willst.
Freunde dich damit an und es wird sich beginnen zu lösen und dein Geist ist frei für Neues.


Im 3ten Schritt erkenne das Geschenk in der Situation, die Möglichkeit des Wachstums und Friedens.


Ein besinnliches 4tes Adventswochenende wünsche ich Dir und deiner Familie,
Michael

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16. Dezember 2011

Eine wichtiger Schritt für Freude, Freiheit und Wachstum

16tes Türchen - Als ich mich selbst zu lieben begann -



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15. Dezember 2011

Der Mann und das Mädchen
Als ich eines Tages, ...wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.
Sie spürte meine Stimmung und fragte: "Warum bist du so traurig?"
"Ach" sagte ich "Ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll".
"Hmmm", meinte das Mädchen, "Wo hast du denn dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen."
"Was für ein rosa Tütchen?" fragte ich sie verwundert. "Ich habe nur ein schwarzes Tütchen."
Wortlos reichte ich es ihr.
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.
"Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!"
"Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."
"Hier nimm," meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. "Sieh hinein!"
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war!
"Wo ist dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.
"Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum" sagte sie.
"Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser.
Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!"
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.
Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein.
Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte...

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14. Dezember 2011


... weil Du einmalig bist


Den Weg, den Du vor Dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen, wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg. Unauswechselbar.
Du kannst Dir Rat holen, aber entscheiden mußt Du.
Nimm Dich an. Sei Du der, der Du bist.
Erst dann fängst Du an, zu werden, was Du sein möchtest.

Versteh Deine Schwächen, erst dann kannst Du mit Ihnen arbeiten
Und sie zu Stärken verwandeln.
Setz Deine Stärken so ein, daß Du noch zerbrechlich bleibst,

und niemand unnötig abschreckst
Achte auf Deine Unsicherheiten, sie öffnen Dir Wege in neues Land.

Glaub, daß Du einen Beitrag zu geben hast.
Du wirst wahrscheinlich den Kurs der Welt nicht verändern.
Aber da, wo Du bist, wirst Du als Du gebraucht.

Was Du erlebt hast, hat Dich geprägt und Dir Deine
unauswechselbare Sicht gegeben.

Die Entscheidungen, die Du getroffen hast, haben Dir Wege geöffnet
und dafür andere verschlossen.
Die offenen Türen sind nur für Dich.
Nur Deine Unentschiedenheit wird sie schließen.
Deinen Beitrag zur Welt wird keiner leisten,
weil niemand die Welt so sieht wie Du.

Niemand hat Deine Fingerabdrücke. Niemand hat Deine Stimme.
Niemand sagt so „ich liebe Dich“ wie Du.
Niemand glaubt wie Du. Niemand hat Deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer, das gleiche Glück wie Du.

Niemand ist wie Du.
Niemand in Deinem Land auf Deinem Kontinent.
Niemand -  weil Du einmalig bist...

Ulrich Schaffer

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 13. Dezember 2011

Ein Kurs in Philosophie

Ein Professor stand vor den Teilnehmern seines Philosophiekurses und hatte einige Dinge vor sich auf dem Tisch. Als der Kurs startete, nahm er ein sehr großes, leeres Mayonnaisenglas und begann es mit Golfbällen zu füllen.

Dann fragte er die Studenten, ob das Glas voll wäre. Und sie antworteten ihm mit ja. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete sie in das Glas. Er schüttelte das Glas leicht und die Kieselsteine rollten in die freien Bereiche zwischen die Golfbälle. Dann fragte er die Studenten wieder, ob das Glas jetzt voll wäre.

Sie stimmten abermals zu. Danach nahm der Professor eine Schachtel mit Sand und ließ den Sand in das Glas fließen. Natürlich füllte der Sand alle noch vorhandenen Zwischenräume. Noch einmal fragte er, ob das Glas jetzt voll wäre. Die Studenten antworteten ihm auch jetzt mit einem einstimmigen ‚ja’.

Nun holte der Professor zwei Tassen Kaffee unter dem Tisch hervor, goss den gesamten Inhalt der zwei Tassen in das Glas und füllte damit gewissermaßen den leeren Raum zwischen dem Sand aus. Die Studenten lachten.

„Jetzt“, sagte der Professor, als das Lachen verklungen war, „möchte ich, dass sie sich vorstellen, dass dieses Glas ihr Leben repräsentiert. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge - ihre Familie, ihre Kinder, ihre Gesundheit, ihre Freunde und ihre bevorzugten Leidenschaften - Dinge, die ihr Leben immer noch lebenswert erscheinen lassen, wenn alles andere verloren wäre.

„Die Kieselsteine sind die anderen Dinge, die von Bedeutung sind, wie ihre Arbeit, ihr Haus, ihr Auto, etc. Der Sand ist alles andere - die kleinen Dinge.“

„Wenn sie zuerst den Sand in das Glas füllen,“ fuhr er fort, „bleibt kein Platz für die Kieselsteine oder die Golfbälle. Das Gleiche gilt auch für ihr Leben. Wenn sie all ihre Zeit und Energie auf die „kleinen Dinge“ verwenden, werden sie nie genug Zeit haben für die Dinge, die ihnen wirklich wichtig sind. Schenken sie denjenigen Dingen Aufmerksamkeit, die kritisch für ihr Glück sind. Spielen sie mit ihren Kindern. Nehmen sie sich Zeit für ihre Gesundheitsvorsorge. Gehen sie mit ihrem PartnerIn essen. Spielen sie ihre 18 Löcher. Es wird immer noch Zeit sein das Haus zu putzen und die Spüle zu reparieren.

Achten sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen sie ihre Prioritäten. Der Rest ist ‚nur’ Sand.

Einer der Studenten hob die Hand und fragte, für was der Kaffee steht. Der Professor antwortete: „Ich bin froh, dass sie fragen. Er soll eines zeigen - so voll ihr Leben auch sein mag, es gibt immer noch genug Raum für eine Tasse Kaffee mit einem Freund oder einer Freundin.“

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12. Dezember 2011

Einer nach dem anderen


Einer unserer Freunde ging bei Sonnenuntergang an einem einsamen Strand entlang.

Als er so entlang schlenderte, sah er in der Ferne einen Mann. Als er näher kam, bemerkte er, dass der Mann sich fortwährend hinunter beugte, etwas aufhob und ins Wasser warf. Wieder und wieder schleuderte er etwas hinaus in den Ozean. Als unser Freund näher kam, sah er, dass der Mann Seesterne aufhob, die an Land gespült worden waren, und - einen nach dem anderen - warf er sie ins Wasser zurück.

Unser Freund war verblüfft. Er ging zu dem Mann und sagte: "Guten Abend lieber Freund. Ich habe mich gefragt was sie da tun?"

"Ich werfe diese Seesterne zurück ins Meer. Sehen sie, es ist gerade Ebbe, und alle diese Seesterne sind ans Ufer gespült worden. Wenn ich sie nicht ins Meer zurückwerfe, werden sie alle sterben."

"Ich verstehe", erwiderte mein Freund, "aber es muss an diesem Strand tausende von Ssesternen geben. Sie können unmöglich alle erwichsen, es gibt einfach zu viele. Und sind sie sich nicht klar, dass dies wahrscheinlich an hunderten von Stränden überall an der Küste geschieht. Sehen Sie nicht, dass sie unmöglich etwas ändern können?" 

Der Mann lächelte, beugte sich hinunter und hob einen weiteren Seestern auf. Als er ihn ins Meer zurückwarf erwiderte er: "Für den habe ich was geändert."


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11. Dezember 2011 3ter Advent

3 Wünsche


Oder direkt hier auf dem you tube Videokanal

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10. Dezember 2011

Glücklich und Traurig

Eines Abends bereitete sich eine Gruppe von Nomaden zum Schlafen vor, als sie plötzlich von einem überwältigenden Licht umgeben waren. Sie wussten, das dies die Anwesenheit eines göttlichen Wesens bedeutete. Mit großer Spannung erwarteten sie nun eine himmlische Botschaft von großer Wichtigkeit, die, wie sie wussten, speziell für sie bestimmt sein musste.

Schließlich sprach eine Stimme: "Sammelt so viele Kieselsteine, wie ihr nur könnt. Steckt sie in eure Satteltaschen. Reitet morgen einen ganzen Tag lang, und am Abend werdet ihr glücklich und zugleich traurig sein."

Nachdem die Erscheinung verschwunden war, waren die Nomaden enttäuscht und verärgert. Sie hatten die Offenbarung einer gewaltigen und umfassenden Wahrheit erwartet, die sie befähigen würde, Wohlstand und Gesundheit in der Welt zu schaffen und dem Leben einen Sinn zu geben. Aber statt dessen wurde ihnen eine niedrige Arbeit zugemutet, die für sie völlig sinnlos war. Trotzdem, der Eindruck, den der Glanz ihres himmlischen Besuchers bei ihnen hinterlassen hatte, bewog doch jeden, ein paar Kieselsteine aufzuheben und sie in die Satteltasche zu stecken, während sie noch immer ihrem Missvergnügen Ausdruck verliehen.

Sie ritten dann den ganzen Tag lang, und als sie am Abend ihr Lager aufschlugen, griffen sie in ihre Satteltaschen und entdeckten, dass jeder Kieselstein, den sie gesammelt hatten, zu einem Diamanten geworden war. Nun waren sie glücklich, dass sie Diamanten hatten. Und sie waren traurig, dass sie nicht mehr Kieselsteine gesammelt hatten.

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09. Dezember 2011

Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

"Welcher von beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen? " fragte der Junge.

"Der Wolf, den ich füttere", antwortete der Alte.


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08. Dezember 2011

Die Probleme der Anderen    Geschichte aus Indien

Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum. Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, Ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen. Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.

Zuhause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen!

Und so liefen alle wieder zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden schnell die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.


Tipp des Tages: Ein Problem existiert nur weil man ein Ziel hat welches für denjenigen scheinbar nicht erreichbar ist. Fokussiere Dich wieder auf dein Ziel und die Situation verändert sich wie durch Magie.

P.S Das Mit der Lebensfreude -Glücks-Beratung gehen Sie wieder auf das Ziel zu. Sie werden sehen und spüren wie gut sich das alleine schon anfühlt.Wussten Sie, dass wir, wenn wir gute Gefühle haben, leistungsfähiger sind!

Die Lebensfreude Glücksberatung gibt es bei Anmeldung bis Samstag den 10.12.2011 mit 20 Euro Rabatt für meine Adventskalender Gäste.  



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7. Dezember 2011

Der Wert eines Lächelns

Es kostet nichts, aber bewirkt so vieles.

Es bereichert die, die es empfangen. Ohne die, die es verschenken, ärmer zu machen. Es zeigt sich in einem Moment, doch es bleibt nicht selten in ewiger Erinnerung. Niemand ist so reich, als das er ohne es auskäme. Es bringt Glück ins Haus, fördert guten Willen bei Geschäften, und ist Beweis für Freundschaft. Es bedeutet Ruhe für sich Sorgende, Licht für die Mutlosen und Sonnenschein für die, die traurig sind. Es ist der Natur bester Gegenpol zur Schwermut.

Allerdings kann man es weder kaufen, erbetteln, ausleihen oder stehlen. Denn es hat für niemanden einen irdischen Wert, bis zu dem Moment, da es verschenkt wird.

Wir möchten Dich bitten.... Sollten wir zu müde sein, Dir ein Lächeln zu schenken, doch, - eines deiner Lächeln bei uns zu lassen! Denn, niemand braucht ein Lächeln, so sehr wie jene, die scheinbar keines mehr zu verschenken haben.

Tipp: Jeder Moment in dem du lächelst ist ein Geschenk an dich selbst und die Welt.

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6. Dezember 2011

Die drei Siebe

Ein Mann sagte zum weisen Sokrates: "Höre, Sokrates, das muss ich dir unbedingt erzählen!"

"Halte ein!" unterbrach ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"

"Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung. "Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es auch wirklich wahr ist?" "Nein, ich hörte es erzählen und ..."

"So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut, oder könnte es jemandem schaden?" Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil .."

"Hmmm", unterbrach ihn der Weise, "so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es wirklich notwendig, dass du mir das erzählst?" "Notwendig nun gerade nicht ..." "Also, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

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5. Dezember 2011

Der Narr und das Glück
Ein junger Mann fand, er habe zuwenig Glück im Leben, und er beschloss, Gott aufzusuchen, um ihn zu bitten, das zu ändern. an sagte ihm, Gott wohne in der Tiefe eines dunklen Waldes, und so machte er sich auf den Weg. Am Waldrand traf er einen Wolf. „Junger Mann, wohin gehst du?“ rief der Wolf.
Zu Gott, damit er einen Glückspilz aus mir macht“ antwortete der junge Mann.
„Wenn du Gott siehst“, sagte der Wolf, „frag ihn doch, warum ich immer solchen Hunger habe.“
„Mache ich“, versprach der junge Mann und ging weiter. Als er ein Stück durch den Wald gegangen war, kam er an einem schönen Mädchen vorbei, das traurig an einem Fluß saß. Das Mädchen rief ihn zu sich: „Junger Mann, wohin gehst du?“

„Zu Gott, damit er einen Glückspilz aus mir macht“, antwortete der junge Mann.
„Wenn du ihn siehst, frag ihn doch bitte, warum ich immer so unglücklich bin“, bat das junge Mädchen.
„Ich frage ihn“, sagte der junge Mann und ging weiter. Nach einer Weile hörte er einen Baum, er in der Nähe des Flusses stand, rufen: „Junger Mann, wohin gehst du?“
„Zu Gott, damit er einen Glückspilz aus mir macht“, antwortete der junge Mann.
„Wenn du ihn siehst, frag ihn doch bitte, warum ich immer so durstig bin, obwohl ich hier am Fluß stehe“, bat der Baum.
„Geht in Ordnung“ sagte der junge Mann und ging weiter. In der Mitte des Waldes traf der junge Mann Gott.
„Gott“, sagte er, „ich möchte, dass du einen Glückspilz aus mir machst. Mein ganzes Leben lang habe ich Pech gehabt. Zur Abwechslung könnte ich etwas Glück gebrauchen.“
„Okay“, sagte Gott.
Bevor der junge Mann sich wieder auf den Weg machte, stellte er Gott die Fragen der drei, die er unterwegs getroffen hatte. Dann eilte er zurück, um sein neues Leben zu beginnen. In seiner Aufregung lief er an dem Baum vorbei, aber der rief ihn zurück: „Junger Mann, was ist mit meiner Frage?“
„Ach ja, Gott sagte, du bekommst nicht genug Wasser, weil zwischen deinen Wurzeln und dem Fluss ein vergrabener Schatz liegt, aber ich kann mich jetzt nicht länger mit dir unterhalten. Ich bin jetzt ein Glückspilz und habe es eilig.“
Er rannte weiter, und als er an dem Mädchen vorbeikam, rief es: „Junger Mann, was ist mit meiner Frage?“
„Ach ja“, rief er im Laufen zurück, „Gott sagte, du bist so unglücklich, weil du so einsam bist. Er sagte, dass ein gutaussehender junger Mann hier vorbeikommen würde und ihr euch ineinander verlieben und glücklich leben könntet bis ans Ende eurer Tage. Aber nun muß ich schnell weiter, ich habe jetzt Glück, und mein neues Leben wartet.“
Als er aus dem Wald gelaufen kam, rief der Wolf ihm zu: „Junger Mann, was ist mit meiner Frage?“
„Ach ja“, antwortete der junge Mann, „Gott sagte, du bist so hungrig, weil du nicht genug zu fressen hast. Doch falls der Narr weit genug kommt, um dir dass auszurichten, kannst du ihn zum Mittagessen haben.“


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4. Dezember 2011 / 2ter Advent  

Die 7 Weltwunder



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3. Dezember 2011

Löwenzahn

Ein Mann beschloss, einen Garten anzulegen. Also bereitete er den Boden vor und streute den Samen wunderschöner Blumen aus.

Als die Saat aufging, wuchs auch der Löwenzahn. Da versuchte der Mann mit mancherlei Methoden, des Löwenzahns Herr zu werden. Weil aber nichts half, ging er in die ferne Hauptstadt, um dort den Hofgärtner des Königs zu befragen.

Der weise, alte Gärtner, der schon manchen Park angelegt und allzeit bereitwillig Rat erteilt hatte, gab vielfältig Auskunft, wie der Löwenzahn loszuwerden sei. Aber das hatte der Fragende alles schon selbst probiert.

So saßen die beiden eine Zeitlang schweigend beisammen, bis am Ende der Gärtner den ratlosen Mann schmunzelnd anschaute und sagte: "Wenn denn alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts genützt hat, dann gibt es nur noch einen Ausweg: Lerne, den Löwenzahn zu lieben."


Nacherzählt nach einer Sufigeschichte

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2. Dezember 2011

Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.

Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."

 

Ein wahres Wort - gilt wohl auch in Bezug wenn wir uns selber In Ordnung fühlen, dann ist es die Welt auch. GlücklichSein ist die beste Methode - Das Coaching "Lebensfreude und Glück", oder das 30 Tage "Lebensfreude Training" bringt deine Welt wieder in Ordnung:-)

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1. Dezember 2011

Die Geschichte von den ungleichen Zwillingen

Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren sie aber vollkommen verschieden.

Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: "Die Musik ist zu laut", wollte der andere die Musik noch lauter. Und der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und pessimistisch gab.

Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.

Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.

Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.

"Warum weinst du denn?" fragte der Vater.

"Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss,
bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!"

Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.

"Warum bist du denn so fröhlich?" fragte der Vater.

"Ganz einfach", antwortete dieser "weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!"

Autor unbekannt