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G l ü c k s - W i k i 

Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen Glücksgefühl bis zu anhaltender Glückseligkeit einschließt, aber auch als ein äußeres Geschehen begegnen kann, z. B. als glücklicher Zufall oder als eine zu Lebensglück verhelfende Schicksalswende.

Das Streben nach Glück hat als originäres individuelles Freiheitsrecht Eingang gefunden in das Gründungsdokument der ersten neuzeitlichen Demokratie, in die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Dort wird es als Pursuit of Happiness bezeichnet. Die Förderung individuellen menschlichen Glücksstrebens ist heute Gegenstand spezifischer Forschung und Beratung unter neurobiologischen, medizinischen, soziologischen, philosophischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten.

Das Wort „Glück“ kommt von mittelniederdeutsch gelucke (ab 12. Jahrhundert) bzw. mittelhochdeutsch gelücke. Es bedeutete „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glück war demnach der günstige Ausgang eines Ereignisses. Voraussetzung für den „Beglückten“ waren weder ein bestimmtes Talent noch auch nur eigenes Zutun. Dagegen behauptet der Volksmund eine mindestens anteilige Verantwortung des Einzelnen für die Erlangung von Lebensglück in dem Ausspruch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Die Fähigkeit zum Glücklichsein hängt in diesem Sinne außer von äußeren Umständen auch von individuellen Einstellungen und von der Selbstbejahung in einer gegebenen Situation ab. Glück ist nicht das Gegenteil von Unglück. Das menschliche Gehirn verfügt über zwei separate neuronale Systeme für Glück und Unglück. Diese beiden Systeme sind immer gleichzeitig aktiv. Wir können also zur selben Zeit Glück und Unglück empfinden. Mal überwiegt das Glück und mal das Leid, je nachdem, welches der beiden Systeme gerade aktiver ist.


G L ü c k s g e f ü h l e 

Wir haben keine Gefühle, wir machen uns Gefühle.

Jüngere Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften haben wichtige Einsichten in die biologischen Grundlagen von Glücksgefühlen erbracht. Im Zuge der anhaltend intensiv betriebenen Hirnforschung dürfte der diesbezügliche Kenntnisstand noch erweitert werden. Bedeutenden Einfluss auf Glücksempfindungen haben nachweislich Endorphine, Oxytocin sowie die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Das Gehirn setzt diese Botenstoffe bei unterschiedlichen Aktivitäten frei, zum Beispiel bei der Nahrungsaufnahme, beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport. Diese Aktivitäten können den Eindruck vermitteln das Gefühle rein durch äußere Einflüsse entstehen.
Doch wenn wir zum Beispiel uns an schöne Erlebnisse erinnern, sind damit auch Glücksgefühle verbunden. Wir können uns damit aus einer bewussten Entscheidung heraus Glücksgefühle machen, diese setzen wiederum Neurotransmitter frei, eine positive Spirale beginnt.

Dass chemische Substanzen große Wirkung auf unser Gefühlsleben ausüben, dass sie unsere Gemütslage kurzfristig verändern können und unser Verhalten mitbestimmen, stellt das herkömmliche Menschenbild zum Teil in Frage, meint der Autor Stefan Klein:

*o „Wir verstehen uns als geistige Wesen, fühlen uns von Hoffnungen, Gedanken, Wünschen beseelt, nicht von Chemie. Wenn wir uns verlieben oder stolz unsere Kinder ansehen, können wir dann wirklich glauben, diese Freude am Dasein sei nichts anderes als der Strom einiger Chemikalien im Kopf?“

Aber ganz so simpel, betont Klein, seien die Zusammenhänge auch wieder nicht: „Die Formeln Dopamin gleich Lust, Oxytocin gleich Mutterliebe stimmen nur sehr bedingt – schon deswegen, weil diese Botenstoffe keine Einzeltäter sind.“ Bestimmte Neurotransmitter spielten zwar eine Hauptrolle im menschlichen Gefühlshaushalt, aber doch nur in einem vielgestaltigen Wirkungsgefüge.[1]

Von der pharmazeutischen Industrie zu medizinischen Zwecken hergestellt, werden solche Substanzen als Medikamente etwa bei Depressionen verwendet. Auch viele Drogen bewirken die Ausschüttung solcher Substanzen im Gehirn in unnatürlich hohen Dosen; aufgrund des Konsums kommt es während der Wirkungszeit zu einer 'Überschwemmung' mit diesen endogenen Botenstoffen, was im Konsumenten ein intensives Glücksgefühl hervorrufen kann.

Das es auch vielfach ohne Rauschmittel oder pharmazeutische Mittel geht, zeigen die neuesten Forschungen und Erfahrungen von Menschen die sich mit der Glücksforschung theoretisch und praktisch beschäftigt haben.
Hirnforscher sagen: Wichtig für den Glückskick (Ausschüttung der Glückshormone) ist die Präferenz, die individuelle Vorliebe, der eigene Wunsch, den man sich erfolgreich erfüllt.

Mit diesen Erkenntnissen arbeitet der größte Anbieter von Glückseminaren und Glückstrainings im deutschsparchigen Raum, die Ella Kensington AG. Dieses
Schweizer Unternehmen mit seinen Trainern und Seminarleitern und einer dreiviertel Million verkaufter Bücher sowie 30.000 Seminarteilnehmern hat in den letzten 10 Jahren vielen Menschen geholfen Ihr Glückspotentail auf leichte und natürliche Art zu erkennen und zu nutzen.


G l ü c k s h o r m o n e

Mehrere Neurotransmitter, sogenannte Botenstoffe werden als Glückshormone bezeichnet. Sie rufen Wohlbefinden und Glücksgefühle hervor.
Eine der wichtigsten Glückshormone sind:


Dopamin  ( Dopamin ist die Vorstufe von Adrenalin und Noradrenalin).
Das High-Gefühl beim Konsum von Drogen, das verstärkte Empfinden von Glück, Freude und Zuversicht, wird auf eine verstärkte Ausschüttung von Dopamin zurückgeführt. Verantwortlich dafür ist ein Belohnungssystem, das wir auch selbst stimulieren können. Dieses Belohnungssystem besteht aus verschiedenen Bestandteilen. Kernbereich ist der Nucleus accumbens.  Drogen, die diese indirekte Stimulation vermutlich ausüben sind Opiate, Alkohol, Barbiturate und Benzodiazepine. Auch die körpereigenen Endorphine wirken auf diese Weise. Nikotin und Koffein stimulieren ebenfalls das Belohnungssystem.


Dopaminmangel kann Depressionen auslösen.
Das könnte auch erklären, warum bei einer Entgiftung häufig depressive Verstimmungen auftreten. Der Abfall der Dopaminkonzentration führt auch zu einer Verminderung von Dopamin im Belohnungssystem. Dann werden nicht mehr Glücksgefühle vermittelt, sondern das "Gegenteil". Dopaminmangel führt auch zu Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit.

 

Serotonin ist ein körpereigener Eiweißstoff. Dieser fungiert im Organismus als Gewebshormon bzw. als Neurotransmitter im Gehirn, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut .
Es ist umstritten ob Depressionen, bipolare Störungen und Angststörungen durch einen Mangel an Serotonin im Gehirn einhergehen bzw. durch einen solchen verursacht werden.
Faktisch belegt ist, das durch eine Steigerung des aktuellen Serotoninspiegels Symptome bei Depressione, Angsstörungen deutlich gelindert werden können.

Folgende Wirkungen werden dem Serotonin zugeordnet:
- Sättigungsgefühl
- antideppressiv "Glückshormon" aktiviert Stimmungszentrum
- dämpft Schmerzgefühle
- hemmt Entzündung
- fördert Darm-Peristaltik
- positiver Einfluss auf Asthma
- Gefäßdurchlässigkeit
- Gefässkonstriktion (Migräne, Blutstillung, Hypertonus)
- Schlaf (Aufbau von Melatonin)



Dieser Teil ist gerade in Bearbeitung
- Noradrenalin

- Endorphine

- Oxytocin

- Phenethylamin (PEA)





(Glückstraining)   "Einzelcoaching nach Ella Kensington
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Dieses Konzept ist für Menschen geeignet, die eine ganz individuelle Unterstützung wünschen. Es basiert auf dem Buch "Die Glückstrainer", Autor Bodo Deletz.
Die von Ella Kensington AG zertifizierten Einzelcoaches arbeiten mit unterschiedlichen Preismodellen. Manche nehmen einen Pauschalbetrag für das Coaching, andere arbeiten auf Stundensatzbasis. Der übliche Preisrahmen für ein Einzelcoaching liegt zwischen 140 und 160 Euro (unverbindliche Preisangabe).



L e b e n s f r e u d e


Lebensfreude ist das subjektive Empfinden der Freude am eigenen Leben.
Pure Lebensfreude eines Kindes

In der Literatur findet sich der Begriff oftmals kombiniert mit weiteren erstrebenswerten positiven Attributen, wie Selbstbewusstsein, Vitalität, Optimismus, Kreativität und Glücklichsein. Lebensfreude wird als das Gegenteil von Depression beschrieben, oder als das, was der Mensch anstrebt, will er eigene Depressionen überwinden.



U n g l ü c k 

Unglück bezeichnet in der wortgeschichtlich älteren Bedeutung einen anhaltenden emotionalen Zustand des unglücklich Seins (dies ), es handelt sich also z. B. um anhaltendem Gram. In der Umgangssprache ist Unglück gleichbedeutend mit Unfall oder Katastrophe.
Glück ist nicht das Gegenteil von Unglück. Das menschliche Gehirn verfügt über zwei separate neuronale Systeme für Glück und Unglück. Diese beiden Systeme sind immer gleichzeitig aktiv. Wir können also zur selben Zeit Glück und Unglück empfinden. Mal überwiegt das Glück und mal das Leid, je nachdem, welches der beiden Systeme gerade aktiver ist.



L i t e r a t u r  z u m  T h e m a  G l ü c k

Autor: Bodo Deletz;  Mary, Robin und das positive fühlen, Mysterio, 7 Botschaften der Seele, Glückstrainer, Glücksmomente, Glücksgefühle bis zum abwinken    ( erhältlich unter Lebensfreude Shop )

Autor: Stefan Klein;
Die Glücksformel oder wie die guten Gefühle entstehen.

Autor: Thomas Klüh; Mein Weg zum Glück
( erhältlich unter Lebensfreude Shop )